Ist ich's, bist er's oder bin du's?
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Gestern habe ich mal total pornographisch geschlemmt.
Nachdem es zu Mittag Spaghetti "Köhlerin" gab, aß ich den Nachmittag einen Weckmann, um mir dann zum Abendessen (nach einer vorausgeschickten Scheibe Wildpastete mit Feldsalat) Gänsebraten mit Rotkohl und Knödeln nebst Apfelfüllung einzuverleiben. Für den Abend, als bei Max in geselliger Runde Glücksspiel betrieben wurde, hatte man beschlossen, das diesjährige Lebkuchenzeitalter einzuläuten. Es wurden Bier, Glühwein und Jägertee gesoffen, dazu Schokoladenlebkuchen, Kokosmakronen und Spekulatius.
12.11.06 16:09


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JAGDFIEBER
Ein voluminöser Bär und ein hyperaktiver Hirsch schlagen sich im neuesten Trickfilm von Sony Pictures durch die nordamerikanische Wildnis. Zwar teilweise nett animiert, aber im wesentlichen charmelos und platt. Unter den inzwischen häufigen Computertrickfilmen nichts erwähnenswertes mehr.

WARCHILD
Frau aus Bosnien sucht ihre Tochter, die während des Krieges als Kleinkind von einer deutschen Familie adoptiert wurde. Fängt gut und stimmungsvoll an, verläuft aber in langweiliger, klischeehafter und rührseliger Rhabarberei.

DER LETZTE ZUG
Joseph Vilsmaier nahm sich nichts geringeres vor, als einen Spielfilm über das Schicksal jüdischer Deportationsopfer im dritten Reich zu drehen. Die Darstellung der tagelangen Menschentransporte in Viehwaggons ist zwar furchtbar deprimierend - aber trotzdem noch verharmlosend; der Stoff gibt sowohl für Buch als auch Regie wenig her. Und das sieht man auch. Da fragt sich, ob man das deutsche Nationaltrauma nicht auch vielleicht inhaltlich verarbeiten könnte, anstelle "nur" zu zeigen, wie grauenhaft damals alles war. Aber vielleicht sind wir immer noch nicht so weit.
8.11.06 22:23


Man sollte sich unbedingt einmal "2001: Odyssee im Weltraum" angucken - also angucken sollte man sich den sowieso unbedingt einmal, wenn möglich im größten Kino weit und breit und auf LSD - aber ich meine hier: Man sollte sich unbedingt einmal "2001" angucken, und zwar den letzten Teil, der mit der Texttafel "Jupiter und dahinter die Unendlichkeit" eingeläutet wird, den Ton ausschalten und das Stück "Echoes" von Pink Floyd eben dann starten, wenn die Jupiter-Einblendung erscheint (also so, dass das erste "Ping" von "Echoes" genau dann erklingt, wenn die Texttafel erstrahlt).
6.11.06 21:16


Ab morgen

MARIE ANTOINETTE
Kirsten Dunst spielt die Königin, die das Volk Kuchen essen lassen will. Ab und zu läuft mal etwas Popmusik zur Untermalung, ansonsten und im Wesentlichen aber ein ziemlich langweiliger und kaum außergewöhnlicher Historien- bzw. Kostümfilm. Ein paar witzige Stellen gibt es immerhin.

BORAT
Sacha Baron Cohen reist als kasachischer Reporter Borat durch die USA und veräppelt vor laufender Kamera das Volk. Ein paar adäquate Stellen, meistens brachial und kaum lustig, ganz besonders überflüssig aber ist die eingesponnene Spielhandlung. Selbst die ausufernde Nacktszene rettet da nichts mehr.

HAUS DER SCHLAFENDEN SCHÖNEN
Dauerdepressiver älterer Herr wird Stammkunde in einem Bordell, wo neben narkotisierten jungen Frauen genächtigt wird (und sonst nichts). Die Langeweile, die dieser Film verbreitet, ist in Worten nicht zu beschreiben; schlimmer ist nur noch Angela Winkler als Puffmutter. Vadim Glownas Kunstgulasch irgendwo zwischen "Der Himmel über Berlin" und den Softpornos auf VOX ist ein heißer Anwärter auf den grottigsten Film des Jahres.
1.11.06 20:51


Diese Woche

EIN FREUND VON MIR
Karl (Daniel Brühl), introvertierter Versicherungsmensch, wird vom Vorgesetzten undercover zum Recherchieren in eine Mietwagenagentur versetzt. Dort wird er augenblicklich vom proletenhaften und durchgeknallten Hans (phantastisch: Jürgen Vogel) angeklettet - und wird ihn auch nicht mehr los. Die vor allem visuell gekonnte Tragikomödie ist zwar trotz ihrer Kürze einen Tick zu lang, aber mitunter erstaunlich witzig.

MIT HERZ UND HAND
Der kauzige Neuseeländer Burt Monroe (Anthony Hopkins) ist zwar schon alt, will aber ums Verrecken mit seiner steinalten Indian in Utah am Motorradrennen teilnehmen. Seine Reise in die Staaten gestaltet sich als komischer Trip im Stil des klassischen Erzählkinos, Anthony Hopkins spielt grandios auf. Man könnte den Film fast als richtig gut durchgehen lassen, wenn der Musikeinsatz nicht so furchtbar missraten und schluchzig wäre.

NO. 2
Und noch einmal Neuseeland. Diesmal hat Nana Maria, die fidschistämmige alte Matriarchin einer gemischtkulturellen Familie die fixe Idee, spontan ein Familienfest zu schmeißen und scheucht ihre ganze Sippe umher, ihren Plan in die Tat umzusetzen. Der amüsante Familienfilm ist zwar handwerklich nicht wirklich gut gemacht, dafür ist Ruby Dee als herrische Oma ein großer Wurf.
26.10.06 21:28


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