Ist ich's, bist er's oder bin du's?
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Ich bin an den Oscars eigentlich so interessiert wie ein Moschusochse an den Aktienkursen; ich halte es für unziemlich, derartigen Grießbreifressern Aufmerksamkeit zu schenken. Dass Martin Scorsese schon wieder keinen für die Regie gekriegt hat, habe ich allerdings mitbekommen.

Offenbar hasst man ihn. Macht er gute Filme, kriegt er keinen, macht er schlechte Filme, kriegt er auch keinen.
1.3.05 19:17


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Lieber Leser, der du diese Zeilen liest,
bitte teile mir mit, was für dein Verständnis "die weiße Hölle der Visionen" sein könnte.
Tu nicht so, als hättest du mich nicht gelesen.
Es sei denn, du glaubst, es handle sich um ein leeres Blatt, vor dem der Dichter verzweifelt sitzt, dann brauchst du das nicht zu tun.

(Es wird von mir beruflich verlangt, darüber zu reflektieren und deshalb bin ich an Anstößen und unabhängigen Vermutungen interessiert.)

Ich danke.
2.3.05 20:12


Der Schaukelstuhl auf der verlassenen Terrasse

Ich bin ein einsamer Schaukelstuhl
und wackel im Winde,
im Winde.

Auf der Terrasse, da ist es kuhl,
und ich wackel im Winde,
im Winde.

Und ich wackel und nackel den ganzen Tag.
Und es nackelt und rackelt die Linde.
Wer weiß, was sonst wohl noch wackeln mag
im Winde,
im Winde,
im Winde.


Christian Morgenstern
6.3.05 22:15


Die Tage hatte ich das Vergnügen mit dem Spielfilm "Die rote Flut", einem Machwerk aus dem Jahre 1984, wo das "Dirty Dancing"-Traumpaar Patrick Swayze und Jennifer Grey mitspielt.
Die USA wird da von sowjetischen Truppen überrannt und hat keine Verbündeten in Europa mehr, weil in Deutschland die Grünen den Bundestag gestürzt und sich Atomwaffen zugelegt haben. Ein paar vor den kommunistischen Invasoren in die Berge geflohene Teenies können den Russen als einzige Widerstand leisten und letztendlich das Handwerk legen.
Es nahm mich etwas Wunder, dass die Amerikaner sich hier einer Kriegstaktik rühmen, mit der sie in der Regel - wie man z. B. im Vietnam-Krieg sehen konnte - eigentlich nicht so gut fahren.

Aber der Film ist ja auch nicht gut. Das kann man sich schon denken, wenn man im Vorspann den Namen des glorreichen Kevin Reynolds liest, der solche Gurken wie "187" oder "Waterworld" verbrockt hat. Das geilste am Vorspann ist aber immernoch der Name des Produzenten. Dieser Mann heißt nämlich Buzz Feitshans. Das finde ich tatsächlich phänomenal. Über den Vorspann hinaus braucht man sich diesen Film jedoch nicht anzugucken.
18.3.05 22:20


Elmo, seines Zeichens Saxophonist in einem Provinzorchester, erzählte mir von einer Probe, bei der einige Spieler von Blasinstrumenten, einschließlich ihm selber, noch keinen Notenständer hatten. Sie hätten ihn sich aus einem Raum neben der Galerie oberhalb der Bühne holen können, standen aber nur hilflos herum und beklagten sich. Soviel Unselbständigkeit bewegte die Orchesterleiterin zu der Aufforderung:
"Alle Bläser, die noch keinen Ständer haben, gehen jetzt hoch und holen sich einen runter!"

P.S.: Was ist der Unterschied zwischen einer Kuh und einem Orchester?
Bei der Kuh sind die Hörner vorne und das Arschloch hinten.
19.3.05 20:35


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