Ist ich's, bist er's oder bin du's?
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Es ist schon abstrus: Als wäre die deutsche Bevölkerungswachstumsrate nicht schon rückläufig genug, wurde am Montag in Erftstadt im Schlosspark Gymnich ein 4jähriges Mädchen von einem Baum getötet, wie BILD berichtet. Sie wurde von einem sieben Meter langen (!) Ast erschlagen, der auf sie herniedergestürzt kam.
Es ist also soweit: Jetzt fallen schon Äste von den Bäumen!
WAS MÜSSEN WIR UNS VON DIESEN ANMASSENDEN KREATUREN NOCH GEFALLEN LASSEN? WAS KOMMT ALS NÄCHSTES?
Dieser unfassbare Vorfall jedenfalls straft wohl offensichtlich jegliche grüne Politik Lügen. Kein Problem allerdings für den Schlosssprecher Robert Schwienbacher: "Ein Restrisiko bei starkem Wind bleibt immer", kommentiert er zynisch den Tod des kleinen Kindes.

In ganz Deutschland existieren unzählbare Bäume (und es werden immer mehr!), die aus falsch verstandener "Toleranz" und zur Freude der Fortschrittsfeinde auch mitten in unseren Städten wachsen - natürlich auf Kosten des kleinen Mannes. Das muss man sich einmal vorstellen: Man kann sich als anständiger Bürger nicht mehr aus dem Haus wagen, ohne um sein Leben fürchten zu müssen - soviel zum Thema "innere Sicherheit" - und bezahlt dann auch noch dafür! Die Stadtverwaltung macht aus ihrer menschenverachtenden Haltung übrigens gar keinen Hehl: "Da überprüfen wir die Sicherheit nicht", gefällt sich Erftstadt vernehmen zu lassen.
Das sagt alles! Die Sicherheit des deutschen Steuerzahlers kümmert unsere verweichlichte Regierung einen Dreck! Nur die Bäume dürfen wachsen und sich vermehren, wie sie wollen!
DIE DEUTSCHE JUSTIZ DECKT DIESE UNGEHEUER AUCH NOCH!

Was muss noch passieren, damit diese Lebensformen, deren Geschichte bis heute erwiesenermaßen keinerlei kulturelle Leistung hervorgebracht hat, endlich von unserer unfähigen Politik und den verblendeten Medien als die Gefahr erkannt werden, die sie für uns darstellen? Manche Bäume sind sogar erwiesenermaßen giftig. Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis auch hierdurch unschuldige Kinder sterben!
Wenn es so weiter geht, werden bald nicht mehr wir die Bäume beherrschen, sondern die Bäume uns!
DEUTSCHE, WEHRT EUCH! ES GEHT UM UNSERE KINDER!
5.12.06 21:42


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(Über "Die schwedische Gräfin von G***" von Christian F. Gellert)
"... es gibt da keine mehrdeutigen Stellungen... mehrdeutigen Stellen..." (Gelächter) "Mein Gott, sind Sie primitiv!"

Heute gehört bei W. Pape
14.12.06 19:34


Auf einer Party am Freitag unterhielt ich mich mit einem Iraner (bzw. Perser, wie er sich wohl entweder aus ethnischer Korrektheit oder aus Scham nannte), den ich dort kennen gelernt hatte.
Er erzählte mir von einem Freund von ihm - ebenfalls Perser - der einmal zu Besuch in sein Heimatland gereist war. Dort ist es dann Sitte, dass man jeden einzelnen Menschen, den man dort kennt, besuchen muss, auch wenn man ihn eigentlich nicht kennt. Dieser Freund war dann also in diesem Zusammenhang für zwei Tage bei irgendeiner bekannten Familie auf dem Dorf. Das Dorf im Iran, erläuterte der Perser, sei noch viel schlimmer, als wir Deutschen uns das vorstellen, wenn wir an die Eifel denken, oder an die Bayern.
Jedenfalls wurde der Freund am Abend, im Gästezimmer sitzend, die Eltern waren gerade aus, von Hühnergezeter gestört. Er ging dem Lärm nach und traf in der Küche auf den Sohn, der mit heruntergelassen Hosen da stand, ein Huhn mit einer Hand am Hals, mit der anderen am Bürzel festhielt und mit ihm Geschlechtsverkehr hatte. Als es dasselbe Huhn tagsdrauf zu Mittag gab, reiste der Freund überstürzt ab.
Ich war wirklich schockiert, als ich das hörte, und fragte ihn, ob man im Iran denn keine Ziegen halte, oder doch wenigstens Schafe.
Was mich wirklich davon überzeugte, dass wir mit "denen" ein kulturelles Verständigungsproblem haben, liegt aber woanders. Er versicherte mir, wie abartig und eklig er das finde; ich meinte, dass ich lieber ein von einem perversen Perser gepopptes Huhn aus dem Iran äße (zumal die ja ausgenommen werden und beim Braten die Spermien absterben) als ein deutsches aus Käfighaltung, das zeitlebens nur Chemie gefressen hat.
19.12.06 01:14


Will sich ein Musikstudent ein Zimmer mieten. Sagt die Vermieterin: "Ach, wir haben mit Musikstudenten schon schlechte Erfahrungen gemacht. Einen hatten wir mal, der war zu unserer Tochter zunächst sehr beethövlich. Dann aber wurde er mozärtlich, schenkte ihr einen Strauss und führte sie mit Liszt über Bach in die Haydn. Dort wurde er immer reger und konnte sich nicht mehr brahmsen. Heute haben wir einen kleinen Mendelssohn und wissen nicht wo hindemith."
22.12.06 20:25


So.
Alles hat ein Ende, nur die Wurst hat zwei. Ich werde dieses Weblog nunmehr beschließen, weil irgendwann muss ich ja mal zu einem Ende kommen, wenn ich es nicht bis in alle Ewigkeit fortführen wollte. Es war ein sehr amüsantes und vergnügliches Experiment und hat mir oft Freude bereitet. Aber man kann nicht alles zugleich tun. Laut Volksmund kann man nicht einmal auf zwei Hochzeiten tanzen. Die Beschäftigung, hier hin und wieder ein paar warme Worte fallen zu lassen, ist eine von unzähligen möglichen. Ich bestreite nicht, dass sie keine lebensfüllende, alles für sich beanspruchende Tätigkeit ist. Aber es ist Zeit für Neues.
Das Leben ist kurz. Weiterentwicklung tut not, oder wie Groenemeyer es etwas drastischer ausdrückt: "Stillstand ist der Tod". Deswegen lasse ich von dieser Stätte ab, um mich neuen Herausforderungen zu widmen. Medien ändern nicht nur die Gewohnheiten der Menschen, sie beschränken sie gleichzeitig auch. Wer jeden Tach um fünfzehn Uhr "Dallas" kuckt, kann nicht plötzlich mal eine Woche im Wald zelten fahren. Und wer, sagen wir, aus "Tauben im Gras" einen Film machen will, muss feststellen, dass man das Eigentliche, das Wesen des Buches, nicht ins Filmmedium transportieren kann. So konnte ich hier zwar so einiges, aber bei weitem nicht alles schreiben, was ich wollte oder hätte können wollen; die Gründe dafür sind so verschieden wie egal, und eigentlich weiß ja auch jeder Blogautor selber, dass man in einen Blog eben NICHT alles schreiben kann. Folglich schaue ich einfach mal, was mir anstelle dessen so von der Hand geht. Da außerdem solche Projekte, die über Jahre hinweg kleckerweise entstehen, a priori kein Ziel haben, muss man das Ende mit Absicht setzen. Dazu kommt, dass ich ein vollkommen unpopuläres Programm führe. Ich hätte weder den Nerv, täglich über die Eskapädchen irgendwelcher kurzlebigen Popgruppen zu schreiben, noch mein Leben der neokonservativen Volksverbildung zu widmen (wie das heutzutage offenbar sein muss, wenn man hier gern rege gelesen werden möchte).
Und deshalb schreibe ich hier in Zukunft nicht mehr.

Und jetzt fahre ich erst mal einen saufen.
Also, liebe Leser, macht Euch noch eine schöne Zeit und seid kulant. Wünscht mir Erfolg und gedenket hin und wieder der guten alten Zeit, und all den Scheiß.

Denn: morgen war Weihnachten.
23.12.06 21:40





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