Ist ich's, bist er's oder bin du's?
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So.
Alles hat ein Ende, nur die Wurst hat zwei. Ich werde dieses Weblog nunmehr beschließen, weil irgendwann muss ich ja mal zu einem Ende kommen, wenn ich es nicht bis in alle Ewigkeit fortführen wollte. Es war ein sehr amüsantes und vergnügliches Experiment und hat mir oft Freude bereitet. Aber man kann nicht alles zugleich tun. Laut Volksmund kann man nicht einmal auf zwei Hochzeiten tanzen. Die Beschäftigung, hier hin und wieder ein paar warme Worte fallen zu lassen, ist eine von unzähligen möglichen. Ich bestreite nicht, dass sie keine lebensfüllende, alles für sich beanspruchende Tätigkeit ist. Aber es ist Zeit für Neues.
Das Leben ist kurz. Weiterentwicklung tut not, oder wie Groenemeyer es etwas drastischer ausdrückt: "Stillstand ist der Tod". Deswegen lasse ich von dieser Stätte ab, um mich neuen Herausforderungen zu widmen. Medien ändern nicht nur die Gewohnheiten der Menschen, sie beschränken sie gleichzeitig auch. Wer jeden Tach um fünfzehn Uhr "Dallas" kuckt, kann nicht plötzlich mal eine Woche im Wald zelten fahren. Und wer, sagen wir, aus "Tauben im Gras" einen Film machen will, muss feststellen, dass man das Eigentliche, das Wesen des Buches, nicht ins Filmmedium transportieren kann. So konnte ich hier zwar so einiges, aber bei weitem nicht alles schreiben, was ich wollte oder hätte können wollen; die Gründe dafür sind so verschieden wie egal, und eigentlich weiß ja auch jeder Blogautor selber, dass man in einen Blog eben NICHT alles schreiben kann. Folglich schaue ich einfach mal, was mir anstelle dessen so von der Hand geht. Da außerdem solche Projekte, die über Jahre hinweg kleckerweise entstehen, a priori kein Ziel haben, muss man das Ende mit Absicht setzen. Dazu kommt, dass ich ein vollkommen unpopuläres Programm führe. Ich hätte weder den Nerv, täglich über die Eskapädchen irgendwelcher kurzlebigen Popgruppen zu schreiben, noch mein Leben der neokonservativen Volksverbildung zu widmen (wie das heutzutage offenbar sein muss, wenn man hier gern rege gelesen werden möchte).
Und deshalb schreibe ich hier in Zukunft nicht mehr.

Und jetzt fahre ich erst mal einen saufen.
Also, liebe Leser, macht Euch noch eine schöne Zeit und seid kulant. Wünscht mir Erfolg und gedenket hin und wieder der guten alten Zeit, und all den Scheiß.

Denn: morgen war Weihnachten.
23.12.06 21:40
 


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bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


mari (24.12.06 23:04)
schade, aber akzeptabel, da ohnehin frei von wahl. dann bis gestern.

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